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16. Dezember 2018   |   Newsletter   |   Wetter   |   Partner

„Endlich geht es beim Bier wieder ums Produkt statt nur um den Preis - das erlaubt uns kreativ zu sein.“

Trumer Privatbrauerei

An einem wunderschönen und warmen Sommertag besuchen wir die Trumer Privatbrauerei in Obertrum. Dass aus der geplanten halben Stunde insgesamt 2 werden liegt einerseits daran, dass es so viel zu sehen gibt und andererseits auch an Seppi Sigl persönlich. Der junge Chef, der die Familien-Brauerei seit einem Jahr führt, begleitet uns voller Enthusiasmus und Begeisterung durchs Gelände und verwandelt uns Bier-Banausen innerhalb eines Vormittags in echte Fans. Im alten Braugebäude zeigt er uns historische Kupferkessel neben moderner Graffitikunst, im Hopfengarten lässt er uns an fruchtigen Dolden riechen und im neuen Sudhaus dürfen wir inmitten von Beton und Glas in riesige Edelstahltanks schauen, in denen noch die selten gewordene offene Gärung praktiziert wird. Bei einem Schluck "Hopfenspiel" kommen wir schlussendlich ins Plaudern und Seppi erzählt von beruflichen Stationen in Kopenhagen, Berlin und Hamburg bevor es ihn doch wieder Nachhause zog, "weil ich das Gefühl hatte die Zeit war reif um so richtig loszulegen". Diesen frischen Wind kann man bei Trumer nun an jeder Ecke spüren, ob an den Pilsetiketten, die ein befreundeter Künstler aus Hamburg gestaltet hat, beim Open-Air Kino im Sommer oder den Innovationen im Bierbereich, wie dem holzfassgelagerten Bock oder dem leichten Hopfenspiel. Seppi Sigl schaut offensichtlich gern über den klassischen (Glas)Rand - was fur ein Glück für uns und die Brauerei.

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