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23. Januar 2018   |   Newsletter   |   Wetter   |   Partner

„Unser Haus, unser Garten steht jederzeit für Jedermann offen.“

Tödlinghof

Genaue Anweisungen hat er uns gegeben der Gruber Hans vom Tödlinghof und Spartenbetreuer der ARCHE Austria für die Rasse Pinzgauer Ziege, die für Ihre hohe Milchleistung bekannt ist. Entlang am Erlbergweg bis zur Enzianhütte sollen wir fahren. Dort den Schlüssel beim Hüttenwirt Tom, abholen und dann 40 Minuten in Richtung Tödlingalm fahren, wo der Hans im Sommer seinen Hauptwohnsitz bezieht. Zu früh gefreut hatten wir uns am Weg hinauf, als wir beim charmanten mit Blumen besticktem Hof vorbei kamen. Aber wir müssen ja weiter rauf, zum Tom. Endlich auf der Enzianhütte angekommen, wird unser vom Elan getriebenes Vorhaben etwas getrübt. Lieb und verständlich versucht uns der Tom zu erklären, dass wir mit einem einfachen Auto wohl Schwierigkeiten mit der Zufahrt haben könnten. Laut denkt er vor sich hin, doch seinen Jeep zu nehmen, verwirft diesen Gedanken aber genauso schnell. Wie lange wir denn gehen würden – 2 ½ Stunden schon, aber mit diesen Schuhen, (beide in Ballerinas) 36°C und Fotoequipment geht das nicht. Also was tun? Wir rufen den Hans an. „Mogst scho aufi foahren“ hören wir bei schlechtem Empfang. Na wenn der Hans das sagt – ab geht´s! Wir durchfahren den Schranken, der sonst als Wander,- oder Mountainbikestrecke genützt wird und krebsen den Almweg entlang. Alles wunderbar die ersten paar Kilometer, bis der Weg immer wenig nach Weg ausschaut, die Steine darauf immer größer werden, das Auto immer wieder Streikt und sich im Kopf Hollywood Actionfilmische Szenarien abspielen. Auch das Angebot vom Hans, wir sollten doch seinen alten, schwarzen Golf im Schuppen beim Hof holen und es nochmal versuchen hilft uns nicht. Wir geben auf und vertagen diese Tour auf eine Almwanderung mit ordentlichem Schuhwerk. Aber wir freuen uns heute schon auf eine bunte Jause mit dem grandiosen Bierkäs beim Hans auf der wunderbar abgelegenen Tödlingalm, die eben abseits von normalen Wegen liegt, und unser Kriterium für unsere Sommerfrischen Tipps nicht besser unterstreichen könnte. Ende gut, alles gut.

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