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13. Dezember 2018   |   Newsletter   |   Wetter   |   Partner

„Bei mir entwickeln sich die Dinge langsam, aber stetig.“

Martina Mühlfellner

Irgendwas ist schief gegangen – das sehe ich an Martinas Gesichtsausdruck als sie uns die Tür zu ihrem Atelier im Künstlerhaus öffnet. Unser Termin ist wohl im Kalender verrutscht und so überraschen wir die Schmuckkünstlerin während der Arbeit im wundervoll chaotischen Dachgeschoß. Uns ist das eigentlich ganz recht – wir streifen mit der symphatischen Martina durch die Kunstwerke ihres Partners Peter Brauneis und bewundern ihre feinen, filigranen Schmuckstücke. Zarte, bildhafte, rotgoldene Ringe aber auch schlichte Silberarmreifen werden probiert. Dass Martina sich gerne lange und intensiv mit Dingen auseinandersetzt merkt man nicht nur an ihren Materialstudien mit Kunstharz und Textil, auch ihre Zeichnungen an den Wänden sind detailliert und feingliedrig. Überhaupt gibt es in dem Atelier mit Blick über die Salzach in jeder Ecke etwas zu entdecken und wir könnten stundenlang weiterplaudern und weiterstaunen. Aber dann steigen wir die engen Treppen des Künstlerhauses wieder hinunter und lassen Martina weiterarbeiten - als Überraschungsgast soll man schließlich doch nicht zu lange bleiben.

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