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18. Dezember 2018   |   Newsletter   |   Wetter   |   Partner

Im Nationalpark Hohe Tauern

Vielfalt und Ruhe

// FREITAG // Fast ganz allein auf der Welt – im positivsten Sinn des Wortes – fühlt man sich in Aufberg. „Fast“ nur deshalb, weil gleich zwei wunderschöne Häuser nebeneinander am Hang stehen. Zeitgemäße Architektur, feinste Details, herzlicher Empfang der Hausherrin - inmitten von Wald und Wiesen und mit einem sagenhaften Ausblick. Wir verbringen den Freitag erstmal hier, wandern rund ums Haus, testen die Sauna und genießen den Willkommenskorb, gefüllt mit regionalen Spezialitäten, zum Abendessen.

// SAMSTAG // Die Obstpresse und der Wollstadel – beides führt uns am Samstag nach Bramberg und beides finden wir in einem umgebauten, alten Stall. Zuerst besuchen wir die beiden Schwestern, die den Wollstadel mittlerweile von ihrer Mutter übernommen haben. Dort finden wir Pinzgauer Wolle in allen Verarbeitungsmöglichkeiten, Farben und Formen – sogar der Haushund schläft in einem Körbchen auf Filzresten. Nachdem wir uns durch Hüte, Patschen und Decken probiert haben, bekommen wir im Hinterzimmer noch eine kleine Filzvorführung. Wer Lust hat, kann's bei einem Kurs das Filzen auch selbst probieren.

Wollstadel

Tipp 2 Wollstadel

Weichseldorf 27a, 5733 Bramberg,
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9 Uhr bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 17 Uhr, 
Sa 9 Uhr bis 12 Uhr

Nun wollen wir uns die Obstpresse in Bramberg ansehen. Nachdem wir selbst noch kein Obst zum Pressen mitbringen, geht es weiter zum Obstlehrgarten beim Reitlbauern – Teil des Netzwerks der Obstpresse. Beim Spazieren durch den wunderschönen Garten kann man nicht nur Wissen über alte Obstsorten sammeln, zur richtigen Jahreszeit kann man sie auch gleich probieren – vom Ruprechts Apfel bis zur Butterbirne. Und mit etwas Glück kommt sogar der Reitlbauer persönlich auf einen netten kleinen Plausch vorbei.

Altes Gemäuer – junger Hausherr. Dieser Gegensatz springt uns bei unserem Abendessen im Gasthaus Weyerhof als erstes ins Auge. Im fast 900 Jahre alten Weyerhof in Bramberg hat der lässige Franz Meilinger gemeinsam mit seiner Familie das Zepter übernommen. Traditionelle Bauernkost, Hausbrot nach altem Rezept, im Backofen der Oma gebacken, und selbstgeräucherter Speck finden in den charmanten, alten Räumen neben neu interpretierten Kreationen Platz. Nicht umsonst war das Steirereck eine der vielen Stationen Meilingers.

Gasthaus Weyerhof

Tipp 4 Gasthaus Weyerhof

Weyer 9, 5733 Bramberg am Wildkogel,
Öffnungszeiten: 11.30 Uhr bis 20.30 Uhr, Dienstag Ruhetag

// SONNTAG // Heute geht es ins beeindruckend schöne Raurisertal. Roswitha Huber erwartet uns auf der Kalchkendlalm. Ausgehend von Bucheben wandern wir eine Stunde zur „Schule am Berg“ - unschwer zu erkennen am urigen Backofen vor der Alm. Hier gibt „Brotpäpstin“ Roswitha ihr gesammeltes Wissen von der Ähre bis zum Laib weiter. Die phänomenale Aussicht und die charmante Hütte tun ihr übriges. Zufrieden genießen wir die Wanderung bergab.

Kalchkendlalm

Tipp 5 Kalchkendlalm

Fröstlbergweg 44, 5661 Rauris-Wörth,
Öffnungszeiten: Kurse sind jeden Tag möglich - nach Anmeldung

Bevor wir zurück nach Aufberg fahren, besuchen wir noch den Heustadlhof. Schon bei der Begrüßung merkt man sofort: Die Hofherrin Margot Langreiter ist mit Leib und Seele „Kräuterbäuerin“. Sie teilt mit Freude und viel Energie ihr Wissen, und in ihrem Hofladen kann man neben allerlei selbstgemachten Kräuterarzneien auch Sirup, seltene Marmeladen, Honig oder Wildwürstel probieren. Ein Geheimtipp ist die Bauernstube am Heustadlhof. Ob nur wir dorthin eingeladen wurden oder jeder auf der alten Holzbank sitzen darf, wissen wir allerdings nicht.

Heustadlhof

Tipp 6 Heustadlhof

Rainbergstraße 20, 5661 Rauris,
Öffnungszeiten: nach Vereinbarung

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