Schließen

25. Mai 2017   |   Newsletter   |   Wetter   |   Partner

Back to the Roots

oder altes Handwerk neu gelebt

// FREITAG // Auch wenn es überraschend sein mag, selbst in der Stadt Salzburg findet man Menschen die noch einem traditionellen Handwerk nachgehen. So starten wir unser Wochenende mitten in der Getreidegasse, bei Kirchtagschirmen. Der Shop im Erdgeschoss bietet eine reiche Auswahl der berühmten handgefertigten Schirme – die Werkstatt im Obergeschoß kann man nur nach Vereinbarung besichtigen.

Kirchtag Schirme

Tipp 1 Kirchtag Schirme

Ein kleiner Bummel durch die Getreidegasse muss einfach sein. Wir beginnen bei den handgemachten Schirmen von Kirchtag – einen Blick in die Werkstatt im Dachgeschoß kann man leider nur im Rahmen einer Führung machen. Im Geschäft im Erdgeschoß lassen sich die Schirme im fertigen Zustand bewundern.

Getreidegasse 22, 5020 Salzburg,
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9 bis 18 Uhr, Sa 9 bis 17 Uhr

Auch beim Messermacher sollte man sich vorher anmelden – es lohnt sich aber allemal, Richard Kapeller's Erzeugnisse sind wahre Schmuckstücke und der Meister selbst kann einiges erzählen.

Um unser Wochenende auch in Hinsicht der Übernachtung dem alten Handwerk zu widmen haben wir uns die Heuholzmühle ausgesucht. In diesem Selbstversorgerhaus wird das Müller-Handwerk zwar nicht mehr praktiziert – spüren und sehen kann man die handwerkliche Vergangenheit hier allerdings an jeder Ecke.

// SAMSTAG // Am Vormittag wollen wir zu einem ganz besonderen Ort wandern. Paul Herbst betreibt im Teufelsgraben eine der wenigen erhaltenen Kugelmühlen Österreichs. Nicht nur die Wanderung dorthin ist wunderschön – auch die Mühle und der Müller selbst sind eindeutig einen Besuch wert.

Die Kugelmühle

Tipp 4 Die Kugelmühle

Teufelsgraben, 5164 Seeham,
Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung und beim Tourismusverband nachzufragen

Am Nachmittag geht es ab in den Lungau – am andere Ende des Salzburg Landes besuchen wir Roswitha in der 600 Jahre alten aber immer noch in Betrieb stehenden Handweberei Pirkner und staunen nur so über die dort zu findenden Schätze an alter Lungauer Webkunst.

Die Nacht verbringen wir am Suppangut. Der Hof von Josef und Maria ist ein Gesamtkunstwerk, angefangen von dem Garten über die alten Zimmer bis hin zu den Geschichten, die das Bauernpaar gerne erzählen.

Für ein Mitbringsel unserer Handwerks-Tour besuchen wir noch Eva Gappmayr von Hoamweh. In ihrer kleinen Werkstatt graviert Eva in Scrimshaw Technik feinste Grafiken auf alles, was möglich ist – auch beim Zuschauen selbst faszinierend!

Hoamweh

Tipp 7 Hoamweh

Bröllsteig 22, 5580 Tamsweg,
Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung

Tipps der Tour

Auf der Karte